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    Die russische Industrieholding und die tschechische Maschinenbaugesellschaft haben ein Abkommen über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens für die Produktion von Elektrofahrzeugen unterzeichnet.

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26 April 2013, 0:00

Kirovsky Zavod und ŠKODA TRANSPORTATION bilden Joint Venture

Die russische Industrieholding und die tschechische Maschinenbaugesellschaft haben ein Abkommen über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens für die Produktion von Elektrofahrzeugen unterzeichnet. Erwartet wird ein Umsatz von über 100 Mio. Euro.

 

Das geplante russisch-tschechische Joint Venture (JV) wird moderne U-Bahn-Waggons, mehrgliedrige Niederflurstraßenbahnen und zweigeschossige Hightech-Elektrozüge unter der Marke Kirov-Škoda herstellen. In der vorgesehenen Produktionsstätte auf dem Gelände von  Kirovsky Zavod in Sankt Petersburg sollen dafür ein fünfachsiges Maschinenzentrum für die Herstellung von Eisenbahnwagen, fünf bis zu 30 Meter lange Lackierkabinen und weitere Maschinenbautechnik aufgebaut werden. Innerhalb von einem Jahr soll das Kirov-Škoda JV mit der kompletten Produktion inklusive der Schweiß- und Lackierarbeiten, der Montage und aller erforderlichen Tests beginnen.

 

„Durch die gemeinsame Produktion mit Škoda soll Kirovsky Zavod seine Kompetenzen im Bereich der Eisenbahnproduktion erhöhen und dazu beitragen, die einzigartigen Škoda-Hightech-Produkte in den russischen Markt einzuführen", sagte Georgy Semenenko, Generaldirektor der Kirov-Gruppe.

 

Der Produktionsprozess soll nach den erprobten Technologien von ŠKODA TRANSPORTATION organisiert werden, allerdings können die Fahrzeuge entsprechend den Kundenanfragen angepasst werden. Die in Sankt Petersburg hergestellten energieeffizienten Hightech-U-Bahn-Waggons werden 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als alle anderen zurzeit in Russland genutzten U-Bahn-Züge. Außerdem werden die U-Bahn-Waggons wesentlich komfortabler und geräuschärmer sein.

 

Das gemeinsame Unternehmen wird zudem Niederflurstraßenbahnen produzieren, die europäischen Komfortstandards und Energieeffizienznormen entsprechen. Neben den üblichen Rollstuhlrampen und Klimaanlagen werden die Straßenbahnen mit Gummirädern ausgestattet, die den Fahrt- und Verkehrslärm deutlich mindern.

 

Ein weiteres geplantes Produkt des russisch-tschechischen JV sind moderne zweigeschossige Škoda Nahverkehrszüge.

 

Laut Georgy Semenenko werden die fertigen Produkte des Kirov-Škoda JV hauptsächlich nach Sankt Peterburg, Moskau und in andere Großstädte Russlands verkauft. Kirovsky Zavod hat bereits einen Auftrag über die Herstellung von 54 U-Bahn-Waggons für die Sankt Petersburger Metro in Höhe von ca. 80 Mio. Euro erhalten.

 

„In zwei Jahren sollen die Einnahmen des Kirov-Škoda Joint Ventures ca. 100 Mio. Euro erreichen. Über 800 neue Arbeitsplätze werden so geschaffen", erklärte Semenenko.

 

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